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Das
Silvester-Feuerwerk - traditionell zur Vertreibung "böser
Geister" & Begrüßung des neuen Jahres - geht seit mehreren
Jahren auch Dank der Einführung sog. Verbund- oder
Systemfeuerwerke der Klasse II mehr- und mehr weg von nur lauter
"Knallerei" hin zu aufwändigen- und farbenprächtigen Leucht- und
Lichteffekten, vom Bodenfeuerwerk (Vulkane, Sonnen) bis hin zu
mittlerweile bis 55 m hochsteigenden Leuchtsternen und vielerlei
weiteren, beeindruckenden Effekten.
Im Zuge der EU-Harmonisierung sind
darüber hinaus in dieser sog. Kategorie 2 (früher Klasse II)
nun bis zu 500g Effektsatz in einer einzigen Batterie
zugelassen! Dadurch sind deutlich größere Effekte und
längere Brenndauern realisierbar.
So entwickelte sich in Deutschland eine Art Hobby-Feuerwerker-Szene,
in der interessierte- und engagierte Privatleute entweder
jeweils zu Silvester - oder mit Ausnahmegenehmigung auch
innerhalb des Jahres individuell- und anspruchsvoll
choreographierte Feuerwerke zu "runden" Geburtstagen, Jubiläen-
oder Hochzeiten abbrennen, die sich durchaus an den
künstlerischen Vorgehensweisen und Grundsätzen professioneller
Pyrotechniker orientieren.
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Fotoimpression des
3. Rodgauer Wettbewerbs 2006
Copyright © und mit
freundlicher Genehmigung
von
Pyro-Constellation
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Anlässlich des
alljährlichen Drachenfestes im hessischen Rodgau (Landkreis
Offenbach) gab es stets ein kleines Klasse II-Feuerwerk. Nachdem dieses
so gut bei den Besuchern ankam entstand die Überlegung, auch
weiteren "Amateur-Feuerwerkern" die Möglichkeit zu geben, ihr
Können vor einem größeren Publikum zu präsentieren
- die
Rodgauer Klasse II-Feuerwerk-Wettbewerbe waren geboren - ein bislang in Deutschland in dieser Form einmaliges
Event!
Dieses war im Jahre 2004, der
Wettbewerb fand an dieser Location bis zum Jahre 2008 statt und wurde
durch ein Team aus der Schweiz sogar einmal international!
Und so gibt es natürlich auch in Ostwestfalen begeisterte
Hobby-Feuerwerker, die sich rund um die schöne Porta
Westfalica - dem Mit-Namensgeber - wohnend als
PORTA
PYROS formierten um ohne jegliche Absicht der
Gewinnerzielung ihrem feurigen Hobby gemeinsam nachzugehen und
als Team in Rodgau anzutreten.
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